| Behandlung und Pflege von Zahnprothesen |
| Rubrik: allg. Information |
| Zahnprothesen müssen regelmässig gepflegt und gereinigt werden, um die Bildung von Plaque zu verhindern. Beläge können das Zahnfleisch und noch vorhandene Zähne schädigen. Die Zahnprothese sollte nach jeder Mahlzeit gereinigt werden. Eine einfache Bürste genügt, spezielle Prothesenbürsten sind jedoch einfacher in der Handhabung. Ablagerungen sollen keinesfalls mit scharfen Gegenständen weggekratzt werden. Gängige Zahnpasten sind für Prothesen wegen ihrer Abrasivität nicht geeignet. Sie rauen die Oberfläche der Prothese auf und schaffen so einen idealen Nährboden für Bakterien. Diese wiederum können Reizungen und Entzündungen an der Mundschleimhaut verursachen. Besser geeignet sind spezielle Gels für Zahnprothesen wie Curaprox BDC 100 Daily Gel (3274933 ) oder Ecosym Gel (2108799 ). Ausserdem sollte die Zahnprothese zwei- bis dreimal wöchentlich in einem Bad desinfiziert und desodoriert werden. Folgende Möglichkeiten bieten sich an: Entweder wird die Prothese in ein Glas mit einer gebrauchsfertigen Chlorhexidinlösung (z.B. Chlorhexamed 0.1% Lösung) oder in ein Glas Wasser mit einer aufgelösten Prothesen-Reinigungstablette eingelegt (z.B. Corega Tabs 5326835 ). Bei der Verwendung von Tablettenreinigern sollte allerdings darauf aufmerksam gemacht werden, dass es zum Ausbleichen oder Verfärben des zahnfleischfarbigen Kunststoffes kommen kann. Eine Prothese braucht Feuchtigkeit und gehört deshalb, wenn sie nicht getragen wird, immer in einen Behälter (1817915 , 3274962 ) mit Wasser. Quellen: _Herstellerangaben _PTAheute Sonderheft Expopharm/September/2006/p22,24,26 _Pharmavista |
Drogerie alltag. Drogerie online. Dorgerie günstig. Drogerie Beratung. Drogerie modern. Drogeriemarkt.
Freitag, 27. Mai 2016
Zahnprothesen
Parasiten bei Haustieren
Die externen Antiparasitika gegen Ektoparasiten bei Hunden und Katzen gibt es häufig als Spot-on Lösung mit topischer Wirkung oder als Halsband. In der tabellarischen Übersicht finden Sie in der Schweiz vertriebenen Spot-on Lösungen und Halsbänder, geordnet nach Handelsform und Zusammensetzung.
SPOT-ON: Nach der kutanen Applikation reichert sich der Wirkstoff rasch in den lipidreichen Schichten der Epidermis an. Nach ca. 24 Stunden ist ein zuverlässiger Schutz erreicht, welcher durch die langsame Wirkstoff-Freisetzung aus dem Hautdepot ungefähr 1 Monat anhält. Es wird empfohlen, die Anwendung im Abstand von mindestens 4 Wochen zu wiederholen.
HALSBÄNDER: Sie gewährleisten einen längeren Schutz. Bei Produkten mit Neemextrakt beträgt die Schutzdauer ca. 3 Monate und bei solchen mit Dimpylat (Organophosphat) 4-5 Monate.
Externe Antiparasitika werden vor allem gegen folgende Parasiten eingesetzt:
_Zecken und Flöhe: Behandlung und Prophylaxe.
_stechende Insekten, z.B. Culexmücke (Überträger der Dirofilariose bzw. Herzwurmerkrankung) und Schmetterlingsmücke (Leishmaniose).
_Läuse: Ein Läusebefall ist eher selten aber unter der gleichen Tierart sehr ansteckend. Läuse sind wirtsspezifische Parasiten: Katzen- und Hundeläuse befallen niemals Menschen.
_Zecken und Flöhe: Behandlung und Prophylaxe.
_stechende Insekten, z.B. Culexmücke (Überträger der Dirofilariose bzw. Herzwurmerkrankung) und Schmetterlingsmücke (Leishmaniose).
_Läuse: Ein Läusebefall ist eher selten aber unter der gleichen Tierart sehr ansteckend. Läuse sind wirtsspezifische Parasiten: Katzen- und Hundeläuse befallen niemals Menschen.
Produkte:
Quellen:
_Tierarzneimittelkompendium der Schweiz
_Guide du conseil vétérinaire à l’officine, Editions Med’Com 2013
Quellen:
_Tierarzneimittelkompendium der Schweiz
_Guide du conseil vétérinaire à l’officine, Editions Med’Com 2013
_Pharmavista
Samstag, 3. Oktober 2015
Schwangerschafts-Test
Grundlage aller modernen Schwangerschaftstests ist der Nachweis des Schwangerschaftshormons HCG (humanes Choriongonadotropin). Der HCG-Spiegel im Urin gesunder und nicht schwangerer Frauen liegt normalerweise unter 5 U.I./L (International Units pro Liter). Etwa eine Woche nach der Befruchtung beginnt die Bildung von HCG. Die Konzentration im Urin verdoppelt sich etwa alle zwei Tage und erreicht in der zehnten Schwangerschaftswoche einen Wert von 100‘000 bis 250‘000 U.I./L Urin, um danach steil auf eine Konzentration von 10‘000 bis 20‘000 U.I./L abzufallen. Bis zur Geburt bleiben die Werte in diesem Bereich.
Die meisten Schwangerschaftstests werden ab dem ersten Tag nach Ausbleiben der Periode empfohlen, die HCG-Werte im Urin betragen am erwarteten Menstruationstermin ca. 50 bis 100 U.I./L. Die sogenannten Frühtests können schon einige Tage vor dem Menstruationstermin verwendet werden, die Sicherheit nimmt jedoch ab, je früher der Test durchgeführt wird. Zudem kann bei einem vorzeitigen Abbruch der Einnistung oder bei einem sehr frühen Spontanabort ein falsch positives Ergebnis angezeigt werden.
Quelle:
_Karin Meisenbacher; Empfängnisverhütung; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2006
_Herstellerangaben
_Karin Meisenbacher; Empfängnisverhütung; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2006
_Herstellerangaben
_Pharmavista.net
eine grosse Auswahl Schwangeschaftstests finden Sie hier im Drogeriemarkt www.mein-laden.ch , der umfassendsten Online Drogerie der Schweiz
Freitag, 21. August 2015
Neues zu Lausmitteln
Aufgrund von Resistenzentwicklungen gegen Insektizide wirken die chemischen Pedikulozide nicht mehr zuverlässig. Deshalb gelten die physikalisch wirksamen Läusemittel fortan als Mittel der ersten Wahl. Diese Produkte sind als Medizinprodukte registriert. Zum Nachweis der Wirksamkeit sind Untersuchungen am Menschen und aussagekräftige und qualitativ gute klinische Studien erforderlich.
Von zwei Wirkstoffen konnte die Wirksamkeit in kontrollierten Studien nachgewiesen werden:
_Dimeticon vernichtet die Läuse durch Störung ihres Wasserhaushaltes. Dank der geringen Oberflächenspannung dringt die Substanz in die Atemöffnungen der Läuse ein. Aufgrund der Wasserundurchlässigkeit wird die Verdunstung verhindert, was zur Zerstörung der inneren Organe führt.
_Octan-1,2-diol ist eine Alkoholverbindung, welche die Chitinhülle der Läuse angreift, so dass Löcher entstehen. Die Insekten verlieren dadurch zu viel Feuchtigkeit und trocknen innerlich aus.
Von zwei Wirkstoffen konnte die Wirksamkeit in kontrollierten Studien nachgewiesen werden:
_Dimeticon vernichtet die Läuse durch Störung ihres Wasserhaushaltes. Dank der geringen Oberflächenspannung dringt die Substanz in die Atemöffnungen der Läuse ein. Aufgrund der Wasserundurchlässigkeit wird die Verdunstung verhindert, was zur Zerstörung der inneren Organe führt.
_Octan-1,2-diol ist eine Alkoholverbindung, welche die Chitinhülle der Läuse angreift, so dass Löcher entstehen. Die Insekten verlieren dadurch zu viel Feuchtigkeit und trocknen innerlich aus.
Da die Wirkung auf die Eier nur gering und limitiert ist, soll die Behandlung zur Sicherheit nach 7 bis 9 Tagen wiederholt werden. So können Larven eliminiert werden, welche erst nach der ersten Behandlung geschlüpft sind.
Die Wirkung hängt nicht nur von der verwendeten Substanz, sondern auch von der Formulierung des Produkts ab. Gemäss Literaturangaben konnte die Wirksamkeit von folgenden Produkten in kontrollierten Studien nachgewiesen werden:
_Hedrin® Lösung (4% Dimeticon, 96% *Cyclometicon) *entflammbar!
_Hedrin Xpress® Gel (4% Dimeticon, 2% Nerolidol)
_Paranix® Spray (Dimeticon 4%, Paraffinöl 96%)
_Hedrin® Treat&Go Schaum (*Octan-1,2-diol 5%) *entflammbar!
_Hedrin® Lösung (4% Dimeticon, 96% *Cyclometicon) *entflammbar!
_Hedrin Xpress® Gel (4% Dimeticon, 2% Nerolidol)
_Paranix® Spray (Dimeticon 4%, Paraffinöl 96%)
_Hedrin® Treat&Go Schaum (*Octan-1,2-diol 5%) *entflammbar!
Ebenfalls im Handel sind andere Formulierungen mit Dimeticon sowie weitere physikalisch wirksame Produkte mit Kokosnuss- oder Neemöl, deren Wirkung in kontrollierten Studien bisher nicht untersucht oder ausreichend belegt ist.
Auf der Internetseite www.lausinfo.ch (=> Behandlungsmethoden/Physikalisch wirkende Pedikulozide/Produkte…) werden die verschiedenen Kriterien wie Wirksamkeit, Unbedenklichkeit oder Einfachheit der Anwendung in Vergleichstabellen dargestellt und klar signalisiert, ob das Produkt den Richtlinien entspricht und die Wirksamkeit nachgewiesen wurde.
Quellen:
_La Revue Prescrire 365/2014/p198 «Poux du cuir chevelu. Diméticone, substance pédiculicide de premier choix».
_www.lausinfo.ch
Quellen:
_La Revue Prescrire 365/2014/p198 «Poux du cuir chevelu. Diméticone, substance pédiculicide de premier choix».
_www.lausinfo.ch
_Pharmavista.ch
Freitag, 15. Mai 2015
Gefährliche "Schlankheitsmittel"
Swissmedic hat 61 illegal importierte Schlankheitsmittel auf ihren Inhalt untersucht. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Mehr als drei Viertel der Produkte enthielten nicht deklarierte Wirkstoffe. Über die Hälfte enthielt den Wirkstoff Sibutramin, der im Jahr 2010 wegen seiner Risiken für die Gesundheit weltweit vom Markt genommen wurde.
Im Frühling steigt erfahrungsgemäss die Nachfrage nach Schlankheitsmitteln. Viele bestellen sich solche Präparate über das Internet und wissen nicht, was sie zugeschickt bekommen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut hat deshalb 61 vor allem fernöstliche Schlankheitsmittel im Labor analysiert. Die Resultate zeigen: Der Konsum importierter Produkte zum Abnehmen birgt grosse Risiken.
Auffallend: Immer häufiger werden Getränke wie Kaffee als Schlankheitsmittel angeboten, die teilweise gesundheitsschädigende Mengen verbotener Substanzen enthalten.
_41 Produkte gaben vor, „natürlich“, oder „pflanzlich“ zu sein. In Tat und Wahrheit enthielten 35 dieser Produkte gefährliche chemische Inhaltsstoffe
_Zehn Produkte waren Kaffee-Getränke. Acht davon enthielten synthetische Inhaltsstoffe. Ein Kaffeebeutel enthielt 45mg Sibutramin, das ist die dreifache Menge der (früheren) maximalen Tagesdosierung, eine lebensgefährliche Dosis
_Vier Produkte waren Beutel mit Fruchtsaftpulver, drei davon enthielten nicht deklarierte gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe
_Vier Produkte waren Kapseln mit deklariertem Sibutramin als Inhaltsstoff. Davon enthielt ein Produkt die angegebene Menge, zwei Produkte eine falsche Menge und ein Produkt gar keinen Wirkstoff
_Weiter fanden sich in Produkten andere Wirkstoffe wie beispielsweise Schmerzmittel (Paracetamol), Entzündungshemmer (Diclofenac) oder Antidepressiva (Fluoxetin), die nicht deklariert waren.
_41 Produkte gaben vor, „natürlich“, oder „pflanzlich“ zu sein. In Tat und Wahrheit enthielten 35 dieser Produkte gefährliche chemische Inhaltsstoffe
_Zehn Produkte waren Kaffee-Getränke. Acht davon enthielten synthetische Inhaltsstoffe. Ein Kaffeebeutel enthielt 45mg Sibutramin, das ist die dreifache Menge der (früheren) maximalen Tagesdosierung, eine lebensgefährliche Dosis
_Vier Produkte waren Beutel mit Fruchtsaftpulver, drei davon enthielten nicht deklarierte gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe
_Vier Produkte waren Kapseln mit deklariertem Sibutramin als Inhaltsstoff. Davon enthielt ein Produkt die angegebene Menge, zwei Produkte eine falsche Menge und ein Produkt gar keinen Wirkstoff
_Weiter fanden sich in Produkten andere Wirkstoffe wie beispielsweise Schmerzmittel (Paracetamol), Entzündungshemmer (Diclofenac) oder Antidepressiva (Fluoxetin), die nicht deklariert waren.
Die Ergebnisse dieser Analysen zeigen: Als „Schlankmacher“ angepriesene Produkte oder Medikamente aus unkontrollierten Quellen können die eigene Gesundheit massiv gefährden! So liegen Swissmedic Meldungen aus dem Ausland vor, in denen Konsumentinnen nach der Einnahme solcher Sibutramin-Produkte hospitalisiert werden mussten. Die Zulassung von Arzneimitteln mit Sibutramin wurde im März 2010 wegen des möglichen Risikos schwerwiegender Nebenwirkungen sistiert.
Swissmedic warnt eindringlich davor, im Internet Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel über dubiose Anbieter zu beziehen und einzunehmen. Swissmedic erinnert zudem daran, dass es Privatpersonen gesetzlich verboten ist, aus dem Ausland grössere Mengen Arzneimittel in die Schweiz zu importieren.
Quelle:
_Medienmitteilung Swissmedic, 05.05.2015
Quelle:
_Medienmitteilung Swissmedic, 05.05.2015
Sonntag, 28. Dezember 2014
Nahrungsmittelergänzung bei Migräne
| Mikronährstoffe zur Migräneprophylaxe |
| Es gibt verschiedene Auslöser für Migräneattacken, doch die genauen Mechanismen sind noch nicht alle bekannt.Die Forscher gehen davon aus, dass zentral ein metabolisches Ungleichgewicht besteht, bedingt durch eine Überstimulation des zentralen Nervensystems durch äussere Faktoren wie Licht und Lärm und eine Abnahme der Energieproduktion in den Mitochondrien. Durch die Gabe von bestimmten Nährstoffen mit Wirkung auf die Mitochondrien sollen die Zellfunktionen und die Energieproduktion verbessert werden: _Magnesium 300 mg 2x/Tag, während mindestens 3-4 Monaten um eine präventive Wirkung zu erzielen. _Coenzym Q10 100 mg 3x/Tag Diese Mikronährstoffe können zur Prophylaxe empfohlen werden, um die Manifestation oder die Frequenz und/oder die Intensität der Kopfschmerzen zu reduzieren (z.B. Chronifikation durch zu häufige Einnahme von Kopfschmerz-Akutmitteln). Quelle: Pharmavista.ch 14-12 |
Montag, 25. August 2014
Hallux Valgus
Der Hallux valgus ist eine Fussfehlstellung, bei der die Grosszehe im Grundgelenk zur Kleinzehseite hin abgeknickt ist. Diese Gelenksdeformation kann zu Schmerzen führen und wird meist konservativ behandelt. Dazu stehen verschiedene Hilfsmittel wie Schuhe, Schienen, Orthesen, Pflaster, Pads und Socken zur Verfügung. Im Online Drogeriemarkt www.mein-laden.ch finden Sie viele Produkte gegen Hallux., die Sie bequem online bestellen können.
Quellen:
_Herstellerangaben
_Herstellerangaben
_Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 2013, p833
Abonnieren
Posts (Atom)